Mit Condor nach Gran Canaria

Sie ist die gesegnete Insel, sie ist das Zentrum der Kanaren. Gran Canaria ist ein ganzjähriges Vergnügen – nehmen Sie daran Teil und fliegen Sie mit Condor direkt von vielen deutschen Flughäfen der kanarischen Sonne entgegen. Einmal angekommen, werden Sie diese Strände, die reiche Natur und die authentischen Städte nicht missen wollen.

Strände für jeden Geschmack

Von Maspalomas würden wir nie abraten. Wenn es Sie jedoch nach mehr Ruhe und Authentizität dürstet, findet sich bestimmt ein warmes Plätzchen.

Für Puristen: Playa del Burrero
An der Ostküste, bei Ingenio, liegt Playa del Burrero. Schwarzer und roter Sand mischen sich mit Steinen, die vulkanische Formation El Roque wacht über den Küstenabschnitt. Zwar nicht karibisch, so strahlt Playa del Burrero doch Authentizität aus und wird oft von Einheimischen frequentiert. Der Wind, der hier bis September weht, schafft beste Bedingungen für Windsurfing und andere Wassersportarten. Das kleine Dörfchen nebenan zeigt, wie eng verbunden die Einwohner mit dem Meer leben.
Für Ruhesuchende: Playa de San Agustín
Direkt in der Nähe von Maspalomas im Süden weht der Wind kaum mehr. Himmlische Ruhe breitet sich aus am goldenen Streifen des Playa de San Agustín. Keine Resorts und keine Menschenmengen stören an diesem Strand Ihr Sonnenbad. Höchstens die sanfte Brandung des Ozeans untermalt den friedlichen Tag am Atlantik. Da Wellen hier eher seltene Besucher sind, können Sie Ihre Sonnenstunden mit Schnorcheln etwas beleben.
Für natürliche Pools: El Puertillo
Im Norden, an der Küste vor Arucas, machten ehemalige Bananenplantagen dem “kleinen Hafen” Platz. Wie viele andere Strände Gran Canarias hat El Puertillo auch einen Blue Flag. Auf 120 Metern erstreckt sich der dunkle Strand und ist eingefasst von schwarzen, vulkanischen Formationen. Um dem rauen Meer zu entgehen, können Sie hier in den zwei Felsenpools baden. Und wenn Sie erschöpft und hungrig sind: genießen Sie frischen Fang aus dem Meer (der Norden ist von Fischerei geprägt).
Für das Gran Canaria-Erlebnis: Maspalomas
Wenn man einen Strand mit Gran Canaria assoziiert, dann Maspalomas. Der feine Sand legt sich um die Südostküste und füllt Kilometer um Kilometer, bis er die eindrucksvollen Dünen von Maspalomas bildet. Zwischen dem Leuchtturm von Maspalomas und Playa del Inglés hat sich dieses 6 Kilometer lange Stück Wüste ans Meer verirrt. Zusammen mit der Lagune Charca und dem Palmenhain bildet Maspalomas einen außerordentlichen Naturraum - einer, der Platz genug für Surfer, FKK-Urlauber und alle anderen Meeresanbeter hat.
Kultur

Die Insel blickt auf 500 Jahre Geschichte zurück, Sie blicken auf architektonische Glanzstücke - und können sogar einen Blick ins Prähistorische werfen.

Kunststadt Agüimes
Das Leben in Agüimes ist eine Kunst. Ihre Altstadt ist erfüllt von Skulpturen – Boten einer besseren Zeit, die Sie auf Ihren Wanderungen durch den historischen Ortskern begleiten. Auch die Häuser scheinen einer anderen Realität entnommen zu sein. Kunstvoll verzierte Fassaden lenken den Blick auf sich, hellgelber und leuchtend-oranger Putz liefert sich mit Steinmustern sinnhafte Spiele. Lebenslust scheint jedem Gebäude eingemauert worden zu sein. Auch die Religion hat Anteil an dieser befreienden Ästhetik – die Pfarrkirche San Sebastián wurde als Beispiel für kanarischen Neoklassizismus 1981 unter Denkmalschutz gestellt.
Erfrischend: Calle Perojo
Eine Straße wie ein Fest. Calle Perojo in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria ist ein weiteres Beispiel für Architektur mit Liebe zum Detail, Städtebau mit Hintersinnigkeit. Als die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts erweitert wurde, nahmen die Bauherren dies zum Anlass, ein Freilichtmuseum zu schaffen, das vor Eklektik strotzt. Die Herrenhäuser bewegen sich stilistisch zwischen Romantik und Modernismus, ihre Pastellfarben bringen jeden zum Lächeln, die Balkone, Balustraden und Pilaster zelebrieren das Leben. Aufgrund ihrer zentralen Lage im Shopping-Viertel Triana bietet die Calle Perojo sich immer wieder für einen kleinen Streifzug an.
Geschichte in Vegueta
Wenn wir von Las Palmas sprechen, kann Vegueta nicht unerwähnt bleiben. Das Gründungsviertel der ersten spanischen Stadt am Atlantik war Vorläufer der Neuen Welt. Hier ging Kolumbus vor seiner Entdeckungsfahrt an Anker, hier lebten einst auch die gut betuchten Familien von Gran Canaria. Neben ihren reich gestalteten Herrenhäusern können Sie im Viertel weitere bedeutsame Bauwerke besichtigen. Die Kathedrale Santa Ana und der Brunnen an der Plaza des Espíritu Santo sind nur zwei davon. Das Beste der Gegenwart ist natürlich auch vorhanden - in Gestalt der Museen für moderne und sakrale Kunst - und der Markthalle, die sich um das Leibliche kümmert.
Mysteriöses Tejeda
Auch Tejeda hält an Traditionen fest. Eine fast mondähnliche Berglandschaft umgibt das Dorf, mit Roque Nublo, dem Symbol Gran Canarias und dem Roque Bentayga. Wenn die Sonne über die Kuppen dieser Felsen gefiltert wird, scheint es über den Wolken zu schweben. In jenem Gestein lauern vergangene Geschichten, archäologische Funde wie die Höhlen von Rusci Caído. Die Zeit in Tejeda ruht auf angenehme Weise. Hier spielen Viehzucht und Landwirtschaft noch große Rollen, hier wird das einfache und erfüllende Leben gelebt. Spazieren Sie durch den Ortskern, genießen Sie ein Mandelkonfekt und überzeugen Sie sich, warum es eines der schönsten Dörfer Spaniens ist.
Aktivurlaub

Eine Natur, die sich sehen lassen kann – noch besser ist es, diese Natur am eigenen Leib zu erfahren. Beim Wandern, beim Surfen, beim Golfen offenbart sich Gran Canarias Größe.

Unterwegs zum Roque Nublo
Der Wolkenfels ist gerade einmal 80 Meter hoch, der Anblick auf diesen Monolithen ist jedoch unvergesslich. Entstanden sind die beiden Felsbrocken durch einen Vulkanausbruch. Ihr Aufstieg beginnt am Aussichtspunkt La Golenta und führt gemächlich über 3 Kilometer zum Wahrzeichen von Gran Canaria. Vorbei an Kiefern, in der Ferne der Roque del Fraile, über Stufen zum Plateau des Roque Nublo (1800m), wo Sie wortwörtlich über den Wolken ruhen. Von allen Aussichtspunkten ist dieser Koloss der eindruckvollste – das Meer, die Tupfer der Häuser von Acuda, das Gold der Dünen, die Wälder – alles das liegt vor Ihnen ausgebreitet.
Wellen und Wind
Was Surfen angeht, so ist Gran Canaria durch und durch muy bien. Mittelgroße Wellen für Anfänger, Superwellen für Profis, dazu die besten Passatwinde, die man sich am Atlantik wünschen kann. Und jeder Windsurfer weiß: Gran Canaria ist der place-to-be. Nicht umsonst leben und trainieren viele Worldcup-Sieger auf der kanarischen Insel. Probieren Sie es aus: Surfschulen und Shops bieten die passende Ausrüstung und Kurse, damit jeder in den rasanten Genuss kommen kann.
Traditionelle Sportarten
Seit die Aborigines Streitigkeiten beim kanarischen Ringkampf austrugen, ist die Sportart nicht von Gran Canaria wegzudenken. Bei der Lucha Canaria geht es darum, die Schwächen des Gegners gezielt auszunutzen und ihn in den Sand zu legen. Noch mehr Geschicklichkeit ist beim Juego del palo gefragt. Das Stabspiel simuliert bloß einen Kampf und erinnert in Wirklichkeit mehr an einen Tanz in der Luft. Luftig ist auch der Hirtensprung, Salto del pastor. Ursprünglich als Hilfsmittel bei der Bewegung im felsigen Gelände konzipiert, überwindet man hierbei mit einem garrote Felsen und Schluchten. Wäre das etwas für Ihre nächste Wanderung?
Golfen zu jeder Jahreszeit
Nicht sieben, acht ist Ihre Glückszahl: so viele Golfplätze wurden Gran Canaria von renommierten Platzdesignern geschenkt. Man muss nicht einmal Spieler sein, um die Ästhetik von Anfi Tauro Golf zu schätzen, ein 18-Loch-Kurs, liebevoll zwischen Canyons und dem offenen Meer platziert. Auch ein 36-Loch-Golfplatz wartet auf Ihren Abschlag, Salobre Golf & Resort, mit einem Old und einem New Course. Es ist das reinste Vergnügen, im milden Klima Gran Canarias zuzusehen, wie die Kugel ihren Weg gen Horizont antritt.
Natur

Gran Canaria wird oft und gerne als Miniaturkontinent betitelt. Sehr gerechtfertigt, wo sonst liegen Dünen, Berge und Meer so eng beieinander?

Biosphären-Reservat
Das Biosphärenreservat von Gran Canaria bedeckt ein Drittel der makaronesischen Insel. Damit klassifiziert die UNESCO einen Naturraum, der aus einer Vielzahl an Landschaften besteht und eine große Biodiversität in sich trägt. Geografische Isolation schuf auf Gran Canaria Nischen für die Evolution; über 100 Blumen und Pflanzen und über 500 Tiere sind auf den Kanaren endemisch. Das Landschaftsmosaik der Insel schließt das Bergland der Caldera de Tejeda und die südlichen Kiefernwälder ein. Um die Küste herum dominieren trockene und wüstenartige Zonen, Mikroklimazonen schaffen einzigartige Voraussetzungen für Vegetation (und sind gesund).
Tropen, Wälder, Küsten
Einen guten Einblick in die Vielfalt des Reservats bekommen Sie in Agaete, 30 km von der Inselhauptstadt entfernt. Direkt im Stadtkern der Gemeinde beherbergt der botanische Garten von Huerto de las Flores mehr als hundert Pflanzenarten aus aller Welt. Vor den Toren Agaetes erstreckt sich dann der Parque Natural de Tamadaba mit dem größten Pinienwald Gran Canarias. Im Agaete-Tal werden Früchte und Kaffee angebaut, auf den caminos reales (Königspfaden) können Sie vom Tal zum Tamadaba wandern, vorbei am Roque Faneque der 1008m senkrecht ins Meer abfällt. Erfrischen Sie sich bei der Rückkehr am Strand von Las Nieves.
Was für Aussichten!
Egal, wo Sie auf Gran Canaria sind, mit den Miradores, den Aussichtspunkten haben Sie stets etwas zu sehen. Weit oben bei Pico de los Pozos de la Nieve haben Sie auf 1949 Metern Höhe auf dem Berg Morro de la Agujerada den vollen Überblick von Tamadaba bis zum Amurga-Massiv im Süden. In Tamadaba selbst ist es der Mirador Anden Verde, der Ihnen die Steilklippen des Nordens präsentiert. Weiter im Süden eröffnen sich schließlich beim Mirador Degollada de las Yeguas eindrucksvolle Panoramen des zerfurchten Amurga-Massivs und seiner Halbwüsten-Vegetation. Der Weg nach oben lohnt also immer.
Starlight-Destination
Blicken Sie ruhig weiter nach oben: Dort beginnt jede Nacht die Show. Gran Canarias Nachthimmel ist aufgrund seiner geringen Lichtverschmutzung bestens geeignet zur Sternbeobachtung. Nur Chile, Neuseeland und Hawaii sind weltweit derart prädestiniert dafür. Am Sternenhimmel treffen sich Wissenschaft und Spiritualität - der Blick in den Kosmos ankert uns in unserer Vergänglichkeit und ist zugleich ein Blick in die Vergangenheit. Als offizielle Starlight-Destination ist Gran Canaria eine ausgezeichnete Stätte, um den Geheimnissen der Galaxie näher zu kommen. Ein weiteres Argument für den Besuch ist es allemals.
Sommerverlängerung in 5 Stunden

Fliegen Sie mit Condor in knapp 5 Stunden von vielen deutschen Flughäfen direkt nach Gran Canaria - und legen noch am selben Tag Ihr Strandtuch aus. Den Schutzmaßnahmen von Condor sei Dank bleiben Sie auch über den Wolken sicher.

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