Mediterrane Schönheit und monumentale Vielfalt auf kleinstem Raum, dank regelmäßiger Flugverbindungen vom europäischen Festland leicht erreichbar und dennoch wie eine Zeitreise anmutend – Malta präsentiert sich nicht nur dank seiner vorzüglicher Mittelmeer-Lage das ganze Jahr über als perfekte Trauminsel-Destination. Beseelt von ehrfurchtsgebietender Geschichte, gespickt mit monumentalen Möglichkeiten und untermalt von maritimen Panoramen setzt Malta seit Menschengedenken Meilensteine. Wir verraten Ihnen, was der geschichtsträchtige Archipel alles zu bieten hat.

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7000 Jahre alte Wurzeln

Schon in der Steinzeit bescherte die strategische Lage im zentralen Mittelmeer dem maltesischen Archipel ein goldenes Zeitalter. Während dieser Zeit entstanden majestätische Tempelanlagen, die die Jahrtausende überdauert haben und bis zum heutigen Tag Besucher aus der ganzen Welt in Staunen versetzen. Später hinterließen Phönizier, Karthager, Römer, Byzantiner, Aragonier und Araber ihre Spuren auf den Inseln, bevor die Ritter des Johanniterordens Malta zu einer Bastion europäischer Zivilisation ausbauten. Die von ihnen errichteten Festungen, Paläste und Gotteshäuser verleihen Malta zeitlose Anmut, während die mit Grotten, Höhlen und Schiffswracks gespickte Unterwasserwelt maritime Abenteuer verspricht.

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Megalithische Tempel

Warum ausgerechnet Malta vor Tausenden von Jahren von einem der Mystik verfallenem Volk als Heimat auserkoren wurde, ist nicht bekannt. Fest steht, dass die von ihnen errichteten Tempelanlagen zu den beeindruckendsten archäologischen Kultstätten im gesamten Mittelmeerraum gehören. Sage und schreibe 28 Tempel, älter als die Pyramiden und Stonehedge, zeugen von den architektonischen Fähigkeiten der maltesischen „Ureinwohner“, deren in Stein gemeißelte Hinterlassenschaften Malta zu einem mediterranen Open-Air-Museum machen. Ob Ausflug zum vom Meerblick untermalten Tempel-Ensemble von Mnajdra, Spaziergang durch die Ruinen von Tarxien oder historischer Abstecher zum legendären Tempelkomplex Hagar Qim – die megalithischen Schätze Maltas ziehen jeden in ihren Bann.

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Wracktauchen

Schon vor der Ära des Malteserordens gehörte Malta zu den wichtigsten Anlaufpunkten für Seefahrer. An der Schnittstelle von Okzident und Orient trafen Händler und Waren aus aller Welt aufeinander. Schließlich gehört der Naturhafen von Valletta bis heute zu den größten Naturhäfen des Mittelmeerraums. Natürlich haben über die Jahrhunderte zahllose Schiffe aus allen Epochen ihre letzte Ruhestätte auf dem Meeresboden rund um Malta, Gozo und Comino gefunden. Ein Paradies für Unterwassersportler, die zu jahrtausendealten Wracks, britischen Dampfern oder stählernen Kriegsschiffen abtauchen wollen. Noch keinen Tauchschein gemacht? Dann ist Malta dank der üppigen Auswahl an zertifizierten Tauchschulen das perfekte Ziel, um diese maritime Lücke im Lebenslauf endlich zu schließen!

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Hal Saflieni Hypogeum

Bereit für ein antikes Urlaubs-Highlight voller Rätsel? Man muss kein Hobby-Archäologe sein, um inmitten der verwinkelten Gänge und majestätischen Hallen des Hal Saflieni Hypogeum andächtig innezuhalten. Bei Bauarbeiten unter der Stadt Paola entdeckt, gehört das jahrtausendealte Heiligtum heute zum stolzen Inventar maltesischer Kulturgüter. Verwinkelte Gänge und sakrale Hallen säumen die einzige vollständig erhaltene Kultstätte aus der Jungsteinzeit – und dass alles unter der vor Geschichte triefenden Erde Maltas. Drei unterirdische Geschosse samt filigraner Dekorationen, Säle und Nischen gilt es zu erkunden. Ein für die Ewigkeit gebautes Vermächtnis, das sich bei einer geführten Tour durch das kunstvoll illuminierte Höhlensystem bestaunen lässt.

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Valletta Waterfront

Am Grand Harbour von Valletta, einem der tiefsten Naturhäfen des gesamten Mittelmeerraums, wurde das historische Pier samt Lagerhäusern aufwendig restauriert und zu einer abwechslungs- wie aussichtsreichen Flaniermeile transformiert. Nur ca. 10 Gehminuten vom Zentrum Vallettas entfernt und über einen Lift von den Upper Barrakka Gardens erreichbar, laden Restaurants, Cafés und Bars zum Genießen mit Meerblick ein. Ob Frühstück in im Bistro 516, romantisches Abendessen in der Browns Kitchen oder Cocktailstunde in der Hard Rock Bar – entlang der Valletta Waterfront präsentiert sich die zum UNESCO-Welterbe gehörende Inselhauptstadt von ihrer mondänen Seite. Die vor Anker liegenden Yachten und Kreuzfahrtschiffe buhlen um die Gunst des schönsten Fotomotivs, während kleine Souvenirläden, Boutiquen und Läden mit lokalem Kunsthandwerk zu entspannten Shoppingtouren einladen.

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St. John's Co-Cathedral

Im 15. Jahrhundert von Großmeister Jean de la Cassière in Auftrag gegeben und aus einheimischem Kalkstein errichtet, zeugt die St. John’s Co-Kathedrale bis heute von der gelebten Gottesfürchtigkeit der Malteser. Auch wenn die Kirche von außen schlicht und streng erscheinen mag, erwartet einen im Inneren ein wahres Feuerwerk an kunstvollen Details. Schon beim Betreten des hochbarocken Gotteshauses wird klar, dass Künstler und Handwerker aus aller Welt ihr Bestes gegeben haben, um die Kathedrale in detailreicher Schönheit erstrahlen zu lassen. Teilweise gab der Malteserorden mehr für das kontinuierliche Ausschmücken der St. John’s Co-Kathedrale aus als für das Waffenarsenal. Wer die vergoldeten Wände und Caraveggios Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ in Augenschein nimmt, wird feststellen, dass das eine vorzügliche Entscheidung war.

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Maltesischer Hochgenuss

Von wegen „viele Köche verderben den Brei“. Die Küche Maltas ist der kulinarische Beweis dafür, dass multikulturelle Rezepturen zu facettenreichen Sinnesfreuden führen. Mediterrane, orientalische und britische Einflüsse verleihen den Gerichten internationale Würze, während die auf der Insel kultivierten Artischocken, Kapern und Tomaten sonnengereifte Grundlagen garantieren. Zu den beliebtesten Spezialitäten des Archipels gehören unter anderem die Witwensuppe, Kapunata und das Nationalgericht Hobz Biz-Zejt. Müßig zu erwähnen, dass fangfrischer Fisch eine besondere Rolle in der maltesischen Küche spielt, wie ein Spaziergang über den Markt des pittoresken Fischerdorfs Marsaxlokk beweist. Auch Feinschmecker dürfen sich dank edler Weine und Michelin-prämierter Restaurants wie dem Noni, Under Grain oder The De Mondion auf eine genussvolle Auszeit einstellen.

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Großmeisterpalast & National War Museum

Am St. George´s Square, im Herzen der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Altstadt von Valletta, direkt gegenüber der alten Leibwache, wartet eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Maltas. Im 16. Jahrhundert erbaut, dient der Großmeisterpalast noch heute als Sitz des Staatsoberhaupts. Ein Teil des Palastes, inklusive dem Prince-Alfred-Courtyard, dem Neptune’s Courtyard, der Waffenkammer und den kunstreich verzierten Prunksälen im ersten Stock, ist für die Öffentlichkeit zugänglich – aber natürlich nur, wenn gerade kein Staatsempfang ansteht. Ein weiteres geschichtsträchtiges Highlight befindet sich auf Festung St. Elmo. Das in den Katakomben des Forts untergebrachte Nationale Kriegsmuseum beherbergt eine beeindruckende Sammlung an historischen Rüstungen, Uniformen und Waffen aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen.

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Bade- & Tauchspaß

Ob Sonnenbaden an der rot schimmernden Rambla Bay, Bootstour zur azurblauen Crystal Lagoon oder Abtauchen im legendären Blue Hole – in Sachen Bade- und Tauchspaß lässt der geschichtsträchtige Archipel keinerlei Wünsche offen. Versteckte Buchten, feinsandige Traumstrände und verlockende Wassersport-Möglichkeiten muss man auf Gozo und Comino nicht lange suchen. Gerade Taucher kommen dank der zahlreichen Unterwasserhöhlen, Riffe und Schiffswracks voll auf ihre Kosten. Entlang der mit Unterwasser-Canyons gespickten Steilküsten geht es im Rahmen geführter Bootstouren zu gesunkenen Schiffen aus unterschiedlichsten Epochen. Sogar Flugzeuge gibt es auf dem Meeresgrund zu bestaunen. Wer noch keinen Tauchschein hat, ist dank der üppigen Auswahl an zertifizierter Tauchschulen bestens aufgehoben.

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Victoria

Nicht nur die Hauptinsel Malta weiß mit historischem Prunk und majestätischen Festungen zu verzaubern. Die Hauptstadt der Schwesterinsel Gozo lädt mit imposanter Zitadelle, malerischen Altstadtgassen und barocken Gotteshäusern zum Entdecken ein. Der täglich stattfindende Markt auf der Pjazza Indipendenza ist Magnet für Einheimische und Touristen zugleich, im Villa Rundle Garden im Stadtzentrum gönnt man sich eine Ruhepause unter kanarischen Palmen, bevor man die hoch über der Stadt thronende Zitadelle erklimmt und den Blick andächtig über die Insel schweifen lässt. Das Teatru Astra und das Aurora Opera House locken das ganze Jahr über mit Konzerten und Veranstaltungen. Im Gran Castello Historic House erfahren Besucher, wie der Alltag der Inselbewohner vor hunderten Jahren aussah.

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Wanderung auf Gozo

Naturliebhaber finden auf Gozo ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Trekking-Touren. Immer mit dabei: spektakuläre Ausblicke über das Mittelmeer, malerische Pfade entlang alter Windmühlen, kleiner Dörfer und sanfter Heidelandschaften. Vor allem im Frühling und im Herbst bietet sich Gozo als Bühne für bodenständige Outdoor-Aktivitäten an. Auf der Tour Mgarr bis Xlendi im Süden der Insel markieren markante Klippen und historische Küstenwachtürme den Weg, während die Route von San Lawrenz nach Marsalforn im Nordwesten an Schluchten und schachbrettartig angeordneten Salinen vorbeiführt. Wer bei einer mehrtägigen Küstenwanderung die gesamte Insel zu Fuß erobert, nimmt bleibende Eindrücke von der Höhle der Calypso, dem Ta'Gurdan-Leuchtturm und den Klippen von Ta'Ċenċ mit nach Hause.

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Spaziergang auf Comino

Gerade mal 3,5 Quadratkilometer misst das zwischen Malta und Gozo gelegene Inselchen Comino. Der perfekte Rahmen für ausgedehnte Spaziergänge entlang historischer Sehenswürdigkeiten und karibisch anmutender Buchten. Direkt gegenüber der berühmten Blauen Lagune lädt der Cominotto Beach zu azurblauen Badepausen ein. Gesäumt von Fenchel, Klee und Myrte geht es auf ausgetreten Pfaden zur alten Quarantänestation, dem St Mary’s Tower und der Il-Batterija ta' Santa Marija, bevor man dem Lustwandeln mit einem chilligen Finale am Santa Maria Beach die Krone aufsetzt. Auch das Wandergebiet Jazey Creek im Norden von Comino geizt nicht mit mediterranen Reizen und lässt sich wunderbar mit einer Schnorcheltour kombinieren.

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Wassersport

Keine Frage: wie es sich für eine Inselgruppe im Herzen des Mittelmeers gehört, lässt das Angebot an Wassersport-Aktivitäten auf Malta, Gozo und Comino keinerlei Wünsche offen. Das glasklare und selbst in den Wintermonaten ausreichend temperierte Meerwasser bietet in Kombination mit surrealen Unterwasserwelten voller historischer Boote und Kriegsschiffe ungeahnte Möglichkeiten für Taucher. Segler finden zwischen April und November malerische Ankerplätze in zauberhaften Buchten, zum Beispiel in der Anchor Bay, die mit filmreifer Aussicht auf das Popeye Village lockt. Auch in Sachen Schnorcheln, Angeln, Parasailing oder Wasserski fahren versprechen Malta und seine beiden Schwesterinseln eine Auszeit voller maritimer Optionen.

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Jeep Safari

Wer nur einen Kurzurlaub plant und trotzdem so viele kulturelle, landschaftliche und kulinarische Höhepunkte wie möglich erleben möchte, kann nach einer Jeep-Safari auf Malta, Gozo oder Comino auf mannigfaltige Eindrücke und Momentaufnahmen zurückgreifen. Zwischenstopps an historischen Stätten und markanten Aussichtspunkten folgen Badepausen an malerischen Mittelmeerstränden, bei authentischen Mittagessen in schnuckligen maltesischen Gasthäusern lernt man obendrein noch die Spezialitäten der Inselküche kennen. Gerade für Tagesausflügler, die kein Highlight auf Maltas Schwesterinseln Gozo und Comino verpassen wollen, bieten Jeep-Safaris den idealen Rahmen für eine kompakte und informative Sightseeing-Tour.

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Klettern

Kletterbegeisterte Mittelmeer-Fans lockt Malta mit einem Füllhorn felsiger Gründe. Zum einen wären da das milde Klima, das von September bis Mai angenehme Temperaturen verspricht, die auch während der Wintermonate nicht unter 15 Grad fallen. Zum anderen wären da die sage und schreibe über 1.000 Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden. Ob Bouldern, Sportklettern oder Deep Water Soiling – inmitten schroffer Schluchten, zwischen griffigen Kalksteinfelsen und hoch aufragender Klippen findet jeder einen perfekten Spot. Das Felsentor Ghar Lapsi auf Gozo, das Kletterrevier Ix-Xaqqa an der Südküste von Malta und die Steilwände an der Blauen Lagune auf Comino sind nur einige von vielen Locations, die einen sportlichen Aufstieg wert sind.

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Erkundungen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Pferd

Ob architektonisches Sightseeing in maltesischen Altstädten, aussichtsreiche Küstenwanderungen, Mountainbike-Touren durch wildromantische Canyons oder malerische Ausritte über ausladender Strände – Malta ist ein wahres El Dorado für rastlose Aktivurlauber und sportbegeisterte Abenteurer. Ob auf die sanfte oder anspruchsvolle Tour, bleibt jedem selbst überlassen. Der knapp 50 km lange Rundwanderweg entlang der Küste von Comino zieht einen für mehrere Tage in seinen Bann, atemberaubende Panoramarouten auf Malta begeistern Radfahrer und Trekkingfans, die ihren Urlaub nicht nur mit entspannten Stunden am Strand, sondern auch mit einer Portion schweißtreibender Action würzen wollen. Wer es lieber authentisch mag, reitet, wie einst die maltesischen Ritter, altertümlichen Festungen und unvergesslichen Sonnenuntergängen entgegen.

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